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MUNDOlogia

Die 11. MUNDOlogia im Februar 2014 wirft Ihre Schatten voraus. Auf Einladung eines Freundes war ich zur 10. Ausgabe 2013 schon einmal in Freiburg und komme nächstes Jahr gern wieder. Als Hobbyfotograf ist es schon sehr beeindruckend, welche Aussagekraft ein Foto auf Menschen haben kann. Nicht umsonst besagt das Sprichwort, ein Bild spricht mehr als tausend Worte. Die Bilder sollen in den Köpfen der Menschen etwas bewegen. Die Besucher erleben Natur pur, die sie selbst wohl so nie erleben werden. Erhalten wir uns solche Momente.

Mit neuen Bildern kam ich direkt zwar nicht nach Hause, jedoch hat mich der Vortrag über Island von Dirk Bleyer schon sehr beeindruckt und war für mich persönlich mein Highlight der 11. MUNDOlogia.

Neuseeland als Abschlussvortrag vom 09.02.2014 hatte in mir sehr hohe Erwartungen geweckt, die er nur im zweiten Teil erfüllen konnte. Sehenswert aber allemal.

Fotografieren im Wald

Fotoaufnahmen im Wald sind schon eine echte Herausforderung. Der Schwarzwald ist zwar nicht dunkler als andere Wälder, jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass die sehr unterschiedlichen Lichtverhältnisse einige Probleme bei der Wahl der korrekten Belichtung bereiten. Fotografieren tue ich entweder im AV- oder TV-Modus.

Eine Mooswiese wird von einem Wasserlauf durchkreuzt und vom schräg einfallenden Sonnenlicht stark aufgehellt. Worauf nun fokussieren? Ich habe mich in den meisten Fällen auf einen hellen Bereich konzentriert, um eine Überbelichtung zu vermeiden. Sonst würden mir die hellen Bereiche völlig ausfressen und eine Nachbearbeitung unmöglich machen.

Warum Lightroom?

Nun ja, wer mit dem RAW-Format arbeiten möchte, benötigt ein Programm, welches RAW-Dateien erkennt und bearbeiten kann. Für Windows ist die Anzahl erstaunlich überschaubar. Adobe Photoshop mit Camera RAW kam schon aus Kostengründen nicht in Betracht. Letztlich musste ich mich zwischen Silkypix, ACDsee Pro oder Lightroom für Windows entscheiden. Bei Lightroom hat mich das Gesamtpaket und das Preis-/Leistungsverhältnis überzeugt. Eine Entscheidung die ich bis heute nicht bereut habe.

Mir steht eine übersichtliche, frei konfigurierbare Bibliothek, ein Entwicklungs- und ein Veröffentlichungstool zur Verfügung. Drucken ist wohl nur was für Profis. Das Buchmodul habe ich inzwischen ebenfalls ausprobiert. Was will der Fotoamateur mehr?

Zwischenzeitlich hatte ich das Web-Modul zur Gestaltung einer Webseite genutzt. Das war nicht so ganz, wie ich mir das vorstellte und bin deshalb auf das Fotoblog-System von Koken umgestiegen.

Die Entwicklung von Lightroom geht weiter. Derzeit ist die Version 5.5 die aktuellste. Lightroom mobile nutze ich nicht, dass es das Adobe Cloud-Abo voraussetzt und sich eher an Profis richtet, die von unterwegs schnell und unkompliziert Kunden-Portfolios erstellen müssen.

Maßgebend in Lightroom ist die non-destruktive Bildbearbeitung. Die Originaldateien bleiben immer erhalten, so dass ich in der Bildbearbeitung völlig frei bin.