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Fotografie-Blog-Bühne

Die Frage des Berufsfotografen Michael Omori Kirchner, warum ich blogge, ist eine von vielen, die immer wieder gestellt werden. Die Antworten fallen jedoch immer unterschiedlicher aus, je mehr Zeit vergeht und dier Kenntnisstand sich erweitert. Es fängt ganz unverfänglich mit ein paar Aufnahmen an. Je nach Intensität des Hobby kommt schnell eine stattliche Anzahl von digitalen Bildern zusammen, die wie im Analogzeitalter bearbeitet werden wollen. Die elektronische Datenverarbeitung erleichtert mir das enorm, bietet aber wegen der ständigen Weiterentwicklung inzwischen so viele Möglichkeiten, das letztlich irgend wann einmal auch die Frage nach einer Präsentation im Internet aufkommt.

Mit Koken habe ich für mich die passende Plattform gefunden und teile in meinem Fotoblog gern meine Erfahrungen und Fotos mit Gleichgesinnten. Deshalb habe ich mich erneut für die

Fotografie-Blog-Bühne

angemeldet und beworben. Mal sehen, ob es klappt.

Der letztjährigen Teilnahme an dieser Umfrage verdanke ich eine Anfrage von Saal Digital, deren Produkte zu testen und hierüber einen Bericht zu verfassen. Das Angebot konnte ich einfach nicht ausschlagen und machte mich an die Arbeit. 

Gern schaue ich auch in die anderen Fotoblogs hinein, wobei mir die Blogs von Gunther WegnerBlende 8 und Martin Krolop immer noch am besten gefallen. Hier erfahre ich interessante Praxistipps, die ich dann mit meiner Lieblingskamera Canon EOS 70D umzusetzen versuche. Für meinen SA-Trip war ich auf der Suche nach einem Allround-Objektiv und habe es in dem Canon Canon EF 24-105mm 4.0 L IS USM gefunden. 

Außerhalb der Fotografie lese ich in Online-MarketingPostillon und androidpit.

Die Fotoreisen nach Kuba und Südafrika möchte ich 2015 in einer Multivisionsshow gern auch anderen Interessierten darbieten können und bin schon voll in der Planung.

Daneben werde ich mich meiner Geburtsstadt Leipzig widmen, die 2015 seinen 1000sten Geburtstag feiern wird. Grund genug, Leipzig 2015 wieder in den Fokus zu rücken. 

Fazit

Es haben sich nur 22 Fotoblogs auf die Bühne gewagt. Erstaunlich! Woran lag es? War die Zeit zu kurz oder die technischen Anforderungen zu hoch? Einen eigenen Fotoblog einzurichten, zu pflegen und ständig zu aktualisieren ist sehr zeitaufwendig, die nicht jeder zu haben scheint.

Ergänzung

Schlussendlich sind es nun 70 geworden. Jetzt heisst es, allen einmal einen Besuch abzustatten.

Südafrika

Mit sehr vielen Fotos im Gepäck sind Petra & ich Ende November 2014 aus Südafrika zurückgekehrt. Die Sichtung, Sortierung und Entwicklung in Lightroom für die Weitergabe und Veröffentlichung ist bereits im vollen Gange.

Erstmalig habe ich den Hoya Polarisationsfilter Cirk. Pro1 Digital 77mm mit dem Canon EF 24-105mm 4.0 L IS USM genutzt und war schon vor Ort mit den im Kameradisplay ablesbaren Ergebnissen zufrieden. Die Reflexionen nimmt er in den Fenster gut weg.

1/125 Sek. bei f 9,0 ISO 100 24mm mit Canon EF 24-105 f/4L IS USM ohne Filterwirkung

1/125 Sek. bei f 9,0 ISO 100 24mm mit Canon EF 24-105 f/4L IS USM mit Filterwirkung

Je nach Geschmack und Erforderlichkeit lässt sich mit dem Polfilter die Dramaturgie im Himmel verstärken.

1/60 Sek. bei f 9.0 ISO 100 55 mm mit dem Canon EF 24-105mm f/4L IS USM ohne Filterwirkung

1/60 Sek. bei f 9.0 ISO 100 55 mm mit dem Canon EF 24-105mm f/4L IS USM mit Filterwirkung

Ferner habe ich das sehr preiswerte Canon EF 75-300mm/ 4,0-5,6/ III Vollformat-Objektiv an der EOS 70D auf seine Safaritauglichkeit - leider bei Regen und schlechten Sicht- und Lichtverhältnissen - getestet.

1/2000 Sek. bei f 7,1 ISO 1250 300mm Canon EF 75-300mm f/4-5,6 RAW mit Objektivkorrektur in LR5

Bis auf sehr wenige Ausnahmen konnte ich mich auch auf das Canon GP-E2 GPS-Modul verlassen. Die Speicherung der GPS-Daten in die RAW-Dateien macht es im Kartenmodul von Lightroom sehr einfach und bequem, am heimischen Rechner die Reiseroute noch einmal im Detail nachzuvollziehen.

Der GP-E2 blockiert den Blitzschuhanschluss. Deshalb musste ich auf den internen/externen Blitz verzichten. Letzterer blieb deshalb gleich zu Hause.

Offline

Der Teufel steckt bekanntlich meistens im Detail. Das Update auf die Version 0.18.4 blieb hängen und musste abgebrochen werden. Die Folge war, dass der Admin-Bereich sowie die Webseite nicht mehr aufrufbar waren. Meine Supportmeldung blieb unerhört, so dass ich mich in den englischsprachigen Dschungel auf koken.me begab. Einen Hinweis auf die servergestützte Backuplösung folgend brachte mich wieder auf die Onlineseite des Webs. In meinem Domainpaket von Strato ist eine Datenbanksicherung beinhaltet, die die Webseite auf ein bestimmtes Datum (Wiederherstellung) zurücksetzt. Eine Neuinstallation von Koen war damit hinfällig. Glück gehabt bzw. gut zu wissen, dass im Hintergrund eine Datenbanksicherung läuft.