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Importdialog Lightroom 6.2

Der neue, an den Bedürfnissen eines Einsteigers angepasste Importdialog hat ja schon für sehr viel Unmut gesorgt. Adobe hat zwar eiligst schon nachgebessert, aber offenkundig noch nicht alle Fehler behoben. Bei mir werden schlichtweg die in den RAW-EXIF's gespeicherten GPS-Koordinaten während des Importvorgangs nicht mit übernommen. Abhilfe schafft momentan nur das manuelle Kopieren der Bilddateien von der Karte via Windows-Explorer und anschließender Ordnersynchronisation in Lightroom. Ich kann nur hoffen, dass dies nicht nur Abo-Abstinenzler betrifft.

Fotograf - der beste Job der Welt?

Soweit scheint es zumindestens Corwin von Kuhwede auf www.merkesdir.de zu sehen, dessen Aufruf zur Teilnahme an einer Blogparade mich zu den nachfolgenden Zeilen veranlasst hat. 

Job = ausgeübter Beruf/Arbeit(sstelle)/Anstellung/Metier/Tätigkeit usw. Der Sammelbegriff Job steht für vieles und gemeint sein dürfte wohl die ausgeübte Tätigkeit. Fotograf ist wohl einer der wirklich letzten "Freien Berufe", die es noch gibt. Jeder kann und darf sich Fotograf/in nennen, ohne hierfür einen Berufsabschluss erlangen zu müssen., was nicht negativ klingen soll. Ich bin auch als Freiberufler tätig, jedoch war dies mit einem langen Ausbildungsweg und Erfüllung diverser Zulassungsvoraussetzungen verbunden, deren Einhaltung von einer berufsständischen Kammer überwacht werden.

Da hat es ein Fotograf scheinbar einfacher. Als Hobbyfotograf habe ich zu Beginn ein Individualcoaching absolviert und bringe mir seitdem alle weiteren wichtigen Dinge unter Einbeziehung von Videopodcast, Schulungs-DVD's usw.auch selbst bei, schaue mir Tipps und Tricks bei Gleichgesinnten ab und mache Fotos und betrachte Fotos anderer. Es ist und bleibt ein Hobby.

Der Beitrag beschäftigt sich im wesentlichen mit den angenehmen Seiten des Fotografendaseins. Ziehmlich einseitig betrachtet, finde ich. Wer die Fotografie zu seinem Beruf macht, muss davon Leben können. Daher unterliegt der Beruf als Fotograf auch wirtschaftlichen Zwängen, wie jede andere freiberufliche oder selbständige Tätigkeit. 

Wirtschaftliche Zwänge und Abhängigkeiten können sich unter Umständen sehr negativ auf die Kreativität, Motivation usw. auswirken. Bin ich als Fotograf umsatzabhängig, kann ich mir nicht aussuchen, welchen Auftrag ich annehme und welchen nicht. Vordergründig sind die Lebenshaltungskosten zu erwirtschaften und die kommen nicht von allein, nur weil ich auf jeder Party Gast bin, tausende Leute kenne und gar schon einen guten Ruf in der Szene habe. 

Fotograf als Individualist? Gut, das kann ich nachvollziehen. Ich bin da ähnlich unterwegs, bin aber auch froh, in bestimmten Situationen eine Zweit- oder Drittmeinung einholen zu können. Dass es zwischen Fotograf und meiner freiberuflichen Tätigkeit Parallelen und Ähnlichkeiten gibt, soll hier an dieser Stelle auch gesagt sein. Eine gewisse Kreativität muss ich auch mitbringen und die seit über 20 Jahren gesammelte Erfahrungen mit dem Umgang mit Menschen möchte ich auch nicht missen.

Wenn ich jemals an den Punkt angekommen sein sollte, wo ich frei entscheiden kann, ob ich die eine oder andere Sache mache, somit freie Entscheidungsgewalt hätte, dann würde ich auch den besten Job der Welt haben. Auch so, wenn mich einer fragen sollte, ich bin Anwalt.

NetObjects kauft Foto-CMS Koken

Das ist die positive Nachricht. NetObjects gedenkt, das CMS auch fortzuführen. Was zukünftig ohne bzw. gegen Entgelt genutzt werden kann, bleibt abzuwarten.


Update 02.03.2020

Ohne Vorankündigung ist inzwischen der Koken-Store vom Netz ond über das Backend nicht mehr erreichbar. Damit steht wohl fest, dass Koken ein Auslaufmodel ist! Schade, es war eine echte Alternative zu WP, Drupal u.a.

3. Leipziger Fotomarathon

Das Wetter meinte es mit dem Veranstalter und allen Teilnehmern mehr als gut. Es gab Sonne satt. Mit etwas Verspätung gab es am Start die ersten beiden Themen: Füreinander/Miteinander und Weggefährten. Danach folgten Wildnis in der Stadt und pulsierendes Leipzig und zum Abschluss waren Neue Wege und Leidenschaft thematisch abzuhandeln. Dem etwas namentlich kreativlosen Sonderthema Leipziger Lebensadern - Wasser, Energie, Verkehr habe ich mich zum Abschluss meiner 7 1/2 stündigen Marathontour durch Leipzig auch noch gestellt.

Sämtlich Spots habe ich zu Fuß angelaufen und kam mit der Zeit ganz gut zurecht. Für die Teilnehmer gab es nicht nur die Themen, sondern auch Getränke, Snacks und Obst. Obwohl ich mich etwas abseits der zentralen Wegstrecken bewegte, traf ich in regelmäßigen Abständen den einen oder anderen Teilnehmer, manche sogar mehrfach.

Mit den letzten 3 Themen hatte ich anfangs so meine Umsetzungsschwierigkeiten. Von da an ging ich spontan auf Motivsuche. Mit etwas Glück und Auge konnte ich zu allen Themen je ein Foto am Ende einreichen. Bei alkoholfreien Hefeweizen habe ich dann in Schreber's Gartenkneipe meine Bildauswahl getroffen.

Es durften insgesamt nur 8 Bilder auf der Speicherkarte sein. Er hier fiel meiner Zensur leider auch zum Opfer.

Was für mich zählt, ist die gemachte Erfahrung und der Spaß an der Fotografie. Nächstes Jahr werde ich hoffentlich wieder teilnehmen können und vielleicht dann nicht allein auf Motivjagd gehen.

Zu den Siegerfotos 2015

Leipzig bewegt

So lautet das Motto des diesjährigen Leipziger Fotomarathons, zu dessen 3. Auflage ich mich angemeldet habe und am 12.09.2015 auf Motivjagd gehen werde. In Vorbereitung gehe ich eine Woche vorher die Strecke schon einmal ab, um in Frage kommende Orte ausfindig zu machen. Ferner will ich abchecken, ob die einzelnen Spots innerhalb des Zeitfensters zu Fuß angelaufen werden können.

Die Themen werden erst am 12.09.2015 an den jeweiligen Spots bekannt gegeben, so dass für ausreichende Überraschungsmomente gesorgt sein sollte.

05.09.2015

So, die Strecke habe ich abgelaufen und die drei Spots sind bequem im Zeitlimit zu erreichen. Die Entdeckung des alten Johannisfriedhofs war schon so eine Überraschung.

Nach genau vier Stunden war ich wieder am Bahnhof. Also, es ist für den 12.09.2015 genug Zeit, auf Motivjagd zu gehen.

Spot1 nach dem Start im Leipziger Hauptbahnhof ist der Lene Voigt Park. Fa weht noch ein kleiner Hauch von "Geschichten hinter vergessenen Mauern".

Von dort geht es zur LVZ in den Petersteinweg. Ich habe den Weg über den Bayerischen Bahnhof gewählt. Dort herrscht ein buntes Treiben.

S-Bahn Station Bayerischer Bahnhof

Vom Spot 2 ging es über die Straße des 17. Juni dann weiter in Richtung Musikerviertel. Da kreuzten sich die Wege mit der Eat The World Tour "Südvorstadt". Da erwartete mich eine tolle Location.

Spot 3 war von dort aus nicht mehr weit entfernt. Vom Leipziger Stadthafen darf man noch nicht soviel erwarten. Er steckt noch in den Kinderschuhen und es sieht alles noch sehr improvisiert aus. Er hat auf alle Fälle Entwicklungspotential. Weiter ging es in Richtung Waldstraßenviertel und zurück zum Hauptbahnhof. Das Westin versprühteetwas Feuchtigkeit, die am 12.09.2015 bitte ausbleiben möge.