Workshop Sächsische Schweiz

Der diesjährige Workshop "Sächsische Schweiz" von Jürgen Müller aus Hof hätte auch unter dem Motto "Bilder - die sonst so nie entstanden wären" stehen können. Die Wetterbedingungen waren nicht so, wie es sich Fotografen eigentlich gern wünschen. Da half alles Jammern nichts, weshalb die Kreativabteilung in meinem Kopf vom 15. bis 17.10.2015 ein paar Überstunden schieben musste.

Die Vorbereitung,Organisation und Durchführung des Workshops waren perfekt auf die fotografischen Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt. Ein Großteil reiste einen Tag eher an, um in die Geheimnisse von Lightroom eingeweiht zu werden. Ich stieß am Donnerstag Nachmittag zur Truppe hinzu und es ging auch gleich auf zur ersten Fototour. Dunst und tiefstehende Regenwolken verweigerten beharrlich den ersehnten freien Blick auf das Elbtal.

Fortan war der "Dunstfilter" in Lightroom CC zum "Reizwort" des Workshops auserkoren. Tag 1 klang mit einer kurzen Vorstellungsrunde, Fortführung des Seminarteils zu Grundlagen der Fotografie und der AV-Show USA - Landscapes aus. Tag 2 begann mit Regen, weshalb wir den theoretischen Teil vom Vortag vorgezogen haben, bevor es dann mit 2 stündiger Verspätung endlich raus in Richtung Frienstein und Idargrotte ging. Das Wetter hielt zum Glück durch. Dank der positiven Wetterprognose für Samstag wurde es uns allen am Abend auch wegen der beeindruckenden Bildershow von der Insel Santorini recht warm ums Herz.

Am Tag 3 standen 18 km, diverse Höhenmeter und zahlreiche fotografische Herausforderungen im Fokus (LZB mit/ohne Graufilter in der Edmundsklamm und Prebischtor). Wenn wir gewusst hätten, dass es auf dem Weg zum Prebischtor zu regnen anfing, wäre die Klamm als ganztägige Fotolocation im Nachhinein die bessere Alternative gewesen. Aber dafür konnte Jürgen ja nun wirklich nichts. Die Rocky-Show rundete den Workshop versöhnlich und mit der Lust auf mehr schließlich ab.

Für mich war es der erste Fotoworkshop dieser Art. Im Ergebnis kann ich sagen, dass es zu viele Motive gab, die ich hätte einfangen können. Noch problematischer wäre es wahrscheinlich bei strahlenden Sonnenschein bzw. besseren Licht- und Sichtverhältnissen geworden. Die Tagestouren kann man getrost splitten, was dann aber eine Verlängerung des Workshops auf eine volle Woche zur Folge hätte. Zum Fotografieren braucht man eben ganz viel Zeit.

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