Feuerwerk fotografieren

Am 08.08.2015 machen die Pyro Games "Duell der Feuerwerker" in Gräfenhainichen Ferropolis "Stadt aus Eisen" Station und die fc hat hierzu einen Workshop angeboten. Diesen nehme ich gern mit. Ferropolis by night war schon immer bei mir in der Projektplanung. Die Kombionation mit Feuerwerk klingt sehr vielversprechend.

Meine Einschätzung:

Der Workshop wurde kurzfristig mangels Teilnehmer und Wetter abgesagt. Ich wollte dennoch hinfahren. Vielen Dank an Hans Jürgen Schmiechen und Helena Wezel, die mir zum individuellen Eintritt inkl. Fotopass verhalfen.

Die Location kannte ich bereits. Die Suche nach einem geeigneten Standort gestaltete sich etwas schwierig, weil ich einen größtmöglichen Abstand zum Geschehen haben und die Bagger mit ins Bild nehmen wollte.

Fotografiert habe ich bei ISO 100, Brennweite 24 mm an der EOS 70D mit den Blenden 8/9/10, MF auf unendlich und Kabelfernauslöser. Die Belichtungszeit habe ich im Bulb-Modus individuell zwischen 1 bis 6 Sekunden gewählt. Bei einigen Aufnahmen habe ich einen schwarzen Karton vor das Objektiv gehalten, um mehrere Explosionen ins Bild zu bekommen. 3 der 4 Serien habe ich im Querformat aufgenommen. Nach der 2. Serie habe ich noch einen entfernteren Standort eingenommen, wobei hier die Sicherheitsbeleuchtung die maximale Entfernung von vornherein festlegte.

Mit 24mm an der APS-C Kamera ist die Brennweite nicht ausreichend gewesen, um das gesamte Feuerwerk ins Bild zu bekommen. Ein Kollege neben mir fotogrfierte mit Brennweite 18mm an einer Crop-Kamera und hatte dasselbe Problem. Ob es mit einer Brennweite 10/11mm an einer Vollformatkamera ausgereicht hätte, kann ich nicht beurteilen, würde es eher anzweifeln. Mit Fisheye sollte es auf jeden Fall gehen.

Die Feuerwerksserien liefen zum Takt der Musik. Leider waren es mir unbekannte Titel, so dass ich nicht vorahnen konnte, wann mit welcher Intensität und in welcher Höhe das Spektakel in der Luft stattfindet. Bei der 3. und 4. Serie habe ich mehrfach den Kameraausschnitt neu festgelegt und dadurch weniger Aufnahmen machen können. Die 10 Minuten pro Serie waren sehr schnell vorbei.

Fazit:

Ich werde das Thema sicher noch einmal aufgreifen und aus den bisherigen Erfahrungen die richtigen Schlüsse ziehen. Ein paar Aufnahmen sind mir dennoch gelungen.

Kategorien: blog

ferropolis feuerwerk workshop

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