Nützliches Fotozubehör

Viele Hersteller legen ihrer Kamera gern ein "Halsband" mit fetten Herkunftshinweis bei, welches in aller Regel zwei Nachteile hat. Der erste Nachteil ist das Zurschautragen. Im Ausland wird dadurch unnötig das Interesse unredlicher Bürger geweckt. Der zweite Nachteil wiegt viel schwerer. Eine Kamera mit Objektiv und Batteriegriff und u.U. externen Blitz kommt schon gut und gerne auf 1,5 kg und mehr. Bei mir setzen spätestens nach 2 Stunden Druckschmerzen im Hals-Wirbel-Bereich ein, was das weitere Tragen zur Hölle machen kann. Abhilfe schaffen diverse Gurtsysteme. Ich selbst nutze einen Carry Speed. Ein breites Schulterpolster federt das Gewicht der Kamera ab, die sich wahlweise links oder rechts in Hüfthöhe positionieren lässt. Hama hat gerade einen neuen Gurt auf den Markt gebracht.

Hama Quick Shoot Strap

In der Praxis erweisen sich die Gurte als sehr instabil. Die Kamera baumelt in Hüfthöhe oder je nach Einstellung am Körper hin und her. Was fehlt ist eine Arretierung direkt am Körper, die das verhindert. Die Firma Sun Sniper bietet den Activity-Clip an. Martin Krolop gibt sich im Produkvideo alle Mühe, dennoch baumelt die Kamera auf Grund ihres Gewichts immer noch sehr stark.


Die Firma Peak Design hat sich diesem Problem ebenfalls angenommen.

Wer durch den optischen Sucher fotografiert wird schnell feststellen, dass die Nase am Display klebt und seitlich eindringendes Licht die Sicht durch den Sucher beeinträchtigt. Abhilfe schafft hier eine Augenmuschel.

Diese kann an das jeweilige Auge mittels Drehung angepasst werden. Nachteile der Augenmuschel sind die Verlustanfälligkeit, weil sie doch sehr weit vom Body absteht und die Behinderung der Verstauung im Fotorucksack. Dazu sollte sie lieber abgenommen werden, was zur erhöhten Abnutzung des Clipmechanismusses führt.

Auf langen Touren benötigt nicht nur der Fotograf sondern auch die Kamera Ausdauer. Beide müssen so zu sagen ständig unter Strom stehen. Geladene Akkus sind demnach Pflicht. Ich persönlich nutze einen Batteriegriff, der zwei Akkus enthält. Beide halten eine Tagestour oder ca. 1.000 Aufnahmen ohne Blitz locker durch. Mit montierten Batteriegriff sind Hochkantbilder ergonomisch besser zu erstellen, da der Griff einen eigenen Auslöser hat, der manuell zuschaltbar ist. Ein weiterer Vorteil ist aus meiner Sicht ein besseres Handling der klein ausfallenden APS-C-Bodies. Das zusätzliche Gewicht bringt auch mehr Stabilität in die Aufnahmesituationen. Einziger Nachteil: das Gewicht.

Handschlaufen aus Leder oder Neopren sind praktisch und bequem. Sie fixieren die Kamera unmittelbar am Handgelenk und erhöhen den Tragekomfort, wenn die Kamera mal nicht am Gurt befestigt ist. Es gibt unterschiedliche Varianten von Handschlaufen. Klettverschlüsse verschleißen recht schnell. Zu mindestens war das bei mir so. Deshalb sollte man auf die Befestigungsart achten.


Licht ist eine wesentliche Voraussetzung für die Fotografie. Interne bzw. externe Blitze können die abzulichtende Situation aufhellen. Die Leistungsfähigkeit interner Blitze ist im Verhältnis zu externen eher begrenzt und nur für kurze Entfernungen geeignet. Was ist aber, wenn sich das Motiv sehr weit weg befindet? Der Hersteller Rogue bewirbt mit dem Safari Blitzverstärker bis zu 8 x mehr Licht.

Für die Makrofotografie sind Ringblitze eine ideale Lösung. Ich habe zu Weihnachten den Macro LED Ring Flash für Canon von Polaroid geschenkt bekommen und werde diesen nun umgehend testen.

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